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| Volterra,
magische und geheimnisvolle Stadt, mit einer dreitausendjährigen
Geschichte. Aus jeder Epoche ist es möglich Spuren und Zeugnisse
zu finden, was Volterra einzigartig unter den Kunststädten macht.
Aus der etruskischen Zeit bleibt uns die Stadtmauer, das imponierende
Stadttor Porta allArco, die
Gräberstadt der Marmini und zahlreiche archäologische Funde,
die sich im etruskischen Museum Guarnacci
befinden, -vom Ombra della Sera (dem Abendschatten) mit seinem einzigartigen
Profil, den Graburnen, zu dem fein gearbeiteten Schmuck. Das Teatro
di Vallebona aus der Zeit des Kaisers Augustus bezeugt die
Wichtigkeit von Volterra auch in der römischen Zeit. Aber es ist das Mittelalter, das wir in der Struktur der Stadt wiederfinden, nicht nur in der Stadtmauer, sondern auch in seinen engen Gassen, seinen Palästen, den Haustürmen und den Kirchen. Die Renaissance hat starke Spuren in Volterra hinterlassen, ohne aber die mittelalterliche Atmosphäre zu beeinflussen. Aus dieser Zeit stammen die herrlichen Paläste wie Minucci Solaini, Incontri-Viti, Inghirami, sowie engebettet in die mittelalterliche Struktur, die imponierende Medici-Festung und das Kloster San Girolamo. |
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Volterra ist auch Museums-Stadt. Außer dem etruskischen Museum finden
wir die Pinacoteca Civica mit wertvollen
Gemälden der sienesischen und florentinischen Schule des 14. Jahrhunderts,
darunter die Kreuzabnahme des Rosso Fiorentino.
Im Museo dellOpera del Duomo
kann man wichtige Arbeiten der Goldschmiedekunst und Skulpturen aus dem
13. Jahrhundert der sieneser Schule und mit Miniaturen versehene Choralbücher
bewundern. Das Alabasterhandwerk, untrennbar verflochten mit der Geschichte Volterras, bietet einen weiteren Anziehungspunkt. Beim Besuch der zahlreichen Ausstellungen und der in der Stadt verstreuten Handwerksläden bekommt man ein Gespür für die magische Atmosphäre, die die Stadt umgibt. Aber nicht nur Kunst und Geschichte. Die Umgebung hat eine herrliche Landschaft zu bieten, die zu organisierten und ausgeschilderten Ausflügen zu Fuß, zu Pferd, oder auf dem Fahrrad einlädt, zur Erforscherung einzigartiger und charakteristischen Plätze. |
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Volterra ist auch berühmt für seine gastronomischen
Spezialitäten, typisch für die traditionelle toskanische
Küche und für seine warmherzige Aufnahme der Besucher, die hier
die für sie richtige Unterkunft finden, in zahlreichen Hotels, in
Bauernhäusern, in Ferienwohnungen, in einem gutausgestatteten Campingplatz
oder in einer Jugendherberge. Während der Sommerzeit finden auch kulturelle Ereignisse statt, wie Volterra Teatro, Konzerte klassischer und moderner Musik, Kunstausstellungen und folkloristischen Darbietungen, die dem Gast außer Ruhe und Entspannung, auch anregende Augenblicke eines kulturellen Zusammentreffens bringen. |
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| Cecina Tal Karte |
Das obere Cecina-Tal
umfaßt folgende Kleinstädte: Castelnuovo Val di Cecina, Montecatini
Val di Cecina, Pomarance und Volterra. Das Tal grenzt im Westen an das
Cornia-Tal und an das untere Cecina-Tal, im Norden an das Era-Tal, im
Osten an das obere Elsa-Tal und im Süden an die Colline Metallifere. |
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Auf dem Osthang des Poggio La Croce erhebt sich Montecatini
Val di Cecina, das frühere Monteleone. Es wird beherrscht
von einem Turm, an dessen Füßen sich der Ort mit den typischen
Merkmalen einer mittelalterlichen Stadt erstreckt, die den Palazzo Pretorio
mit seinem eleganten Arkadengang und die Kirche San Biagio (14. Jhd.)
- den Sitz der politischen und religiösen Repräsentanten -
umgab. Montegemoli ist bemerkenswert
durch die her-ausragende Struktur des Schlosses mit seinem runden Turm
und seinem Renaissancestil. Pomarance
bewahrt wichtige Spuren seiner Vergangenheit, wie die Porta Orciolina
und die Porta di Casale in der Stadtmauer aus dem 14.Jhd. Femer die
Kirche San Giovanni mit Gemälden von Roncalli, Cercignani und Ademollo;
den Palazzo Pretorio und di Palazzi Pucci, Bicocchi, Bardini und De
Larderel. Montecastelli besitzt
einen massiven, quadratischen Turm aus dem Mittelalter und die romanische
dreischiffige Kirche SS. Filippo und Giacomo (XIII. Jhd.), reich an
Säulen mit ausgearbeiteten Kapitellen. In der Nähe des Friedhofs
trifft man auf ein etruskischen Grab (VI. Jhd. a.C.), genannt Buca delle
Fate. In San Dalmazio sind die Reste der mittelalterlichen Mauer mit
seinen zwei Toren sehens- wert. Sie umschliesst den fast runden Ort
und die Kirche mit romanischen Elementen, die auch ein Terracottatabernakel
aus der Schule von Luca della Robbia beherbergt. |
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Castelnuovo Val di Cecina
ist von einer bewaldeten Landschaft umgeben. An dem "traubenförmigen"
Bau der Stadt kann man deutlich die unterschiedlichen Phasen seiner
Ausdehnung erkennen. Auf dem höchsten Punkt von Sasso
Pisano, seinem ältesten Stadtkem, befindet sich das
Schloß, um das sich das Dorf gliedert. |
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